Invasive Kardiologie

Die Herzkatheteruntersuchung gehört – im Gegensatz zu den bildgebenden Untersuchungsmethoden – zu den „eingreifenden“ (invasiven) Verfahren. Die Technik ermöglicht die direkte Behandlung festgestellter Erkrankungen, wie das Dehnen von Gefäßverengungen, das Einsetzen von Gefäßstützen (Stents), die Wiedereröffnung kompletter Verschlüsse verengter Herzklappen.

Da in der heutigen Zeit ein Drittel der Herzkatheteruntersuchungen ohne Konsequenzen bleibt, schalten wir andere Diagnose-Möglichkeiten vor. Obgleich die invasiven Verfahren zumeist am Ende der diagnostischen Kaskade stehen, gewährleisten diese Verfahren einen sehr wichtigen therapeutischen Beitrag in der Behandlung bereits eingetretener Erkrankungen, hier insbesondere der Herzkranzgefäße, wie z. B. auch im Rahmen der Akutbehandlung einer Durchblutungsstörung oder eines Myocardinfarkts.

Die diagnostische Strategie wird für Sie immer im Rahmen einer individuellen Aufklärung erfolgen, im persönlichen Gespräch mit dem erfahrenen Arzt.